Was ist Maltherapie

Die Maltherapie ist ein imaginatives Verfahren mit tiefenpsychologischem Grundkonzept.

In den zu Papier gebrachten inneren Bildern (Imaginationen) kommen unbewusste Bedürfnisse, sowie Konflikte in Form tiefenpsychologischer Symbole zur Darstellung und werden somit ausdrückbar und erlebbar. Mit Unterstützung des Therapeuten/der Therapeutin wird in einem geschützten Rahmen die Rückblende auf traumatische Szenen möglich. Gefühle und Konfliktspannungen werden zugelassen.

Durch die Betrachtung des Bildes mit seiner Symbolik, aus einem anderen Blickwinkel und mit einem gewissen Abstand, werden innere Zusammenhänge erkannt. Diese neue Wahrnehmung erleichtert das Finden von kreativen Problemlösungen - zunächst am Papier und dann im realen Leben.

Geschichte

Träume und innere Bilder werden seit jeher von Menschen verschiedenster Kulturen zur Bewusstseinserweiterung und zur Erkenntnis von „Wahrheit“ benutzt.
Im Bereich der Psychotherapie haben bereits Breuer und Freud selbständig aufsteigende innere Bilder (Imaginationen) in den therapeutischen Prozess integriert.
Unter Anderen beschäftigten sich bedeutende Personen wie Silberer (Rudimentäre Träume), J.H. Schultz (Autogenes Training), C. Happich (Bildbewusstsein) und H.C. Leuner (Katathymes Bilderleben) mit Imaginationen.

 
 

 

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